Die Familie der Steinschmätzer
In offenen Landschaften kann man mit etwas Glück diesen attraktiven Vogel beobachten. Häufig sitzt der kleine Geselle auf kleinen Stein- oder Sandhügeln, um nach Beute, vor allem kleinen Insekten, Ausschau zu halten. Das Männchen zeichnet sich durch eine kontrastreiche Färbung aus. Im Flug ist am Schwanz das charakteristische schwarze Muster sichtbar, das an ein umgedrehtes T erinnert. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas. In Süd- und Osteuropa existieren Unterarten, die teils noch intensiver gefärbt sind.
In Deutschland profitiert die Art vom Klimawandel. Bevorzugt werden trockene, offene Flächen mit Buschwerk als Lebensraum. Die Ernährung besteht hauptsächlich aus Insekten, weshalb der Vogel im Herbst typischerweise in den Süden zieht.
Die Aufnahmen entstanden 2016 in der Extremadura und 2023 in der Nähe von Hohenwarthe (Taufwiesenberge).
Maurensteinschmätzer
Wie oben erwähnt, gibt es von diesem hübschen Vogel Unterarten. Der Maurensteinschätzer ist im südlichen Spanien, sowie im nördlichen Marokko anzutreffen. Ich konnte ihn an einer Vogeltränke in der Extremadura 2016 fotografieren.