Reisen und Fotografieren

 

Meine Frau und ich sind uns bei der Wahl unserer Reisen immer schnell einig. Kein Strandurlaub mit "all inclusive". Nein, wenn wir verreisen wollen wir auch das bereiste Land kennen lernen. Und hier nicht nur die großen Attraktionen, sondern auch die Menschen, die dort leben. Das ich immer eine Kamera dabei habe, versteht sich von selber. Meine Erfahrungen haben gezeigt, nicht zu hochmotiviert beim Fotografieren vorzugehen. Meist ist man in Begleitung und dann macht es sich nicht gut, wenn ich jedes mal irgendwo auf dem Boden liege um ein schönes Foto aus einer interessanten Perspektive zu schießen. Egal, trotzdem ist es schön seine Eindrücke bildlich mit seinen eigenem Blick festzuhalten.

Zur Ausrüstung. Eine einfache Kamera reicht schon oft aus. Wer trotzdem mit seiner Spiegelreflexkamera los will, empfehle ich nicht zu viel an Objektiven mitzunehmen. Meist reicht ein vernünftiges Reisezoom aus. Hier kann man alles abdecken und braucht nicht ständig die Objektive zu wechseln. Für Innenaufnahmen wäre ein kleines Reisestativ vorteilhaft. Auch wenn man Langzeitbelichtungen mit dem Graufilter machen möchte (Wasserfälle, siehe auch Island "Gullfoss"), ist es hilfreich.

Menschen fotografieren in fernen Ländern ist immer ein besonderes Erlebnis. Allerdings Vorsicht! In einigen Ländern kein Problem "Indien und Goa", in anderen sollte die Person vorher gefragt werden. Besonders in muslimisch geprägten Regionen.

Am Ende einer Reise steht das Auswerten der Bilder und ggf. die Erstellung eines Fotobuches an. Dies ist nochmal eine herrliche Gelegenheit die Reise zusammenzufassen. Ein Fotobuch macht Spaß bei der Erstellung und liegt immer griffbereit zum Zeigen.

 

Kameraausrüstungs-Empfehlung: Spiegelreflex-Kamera und Reisezoom, Graufilter, Pol-Filter, Stativ. Ersatz-Speicherkarte und Ersatz-Akku sollte man immer dabei haben.