Makro-Fotografie kleine Dinge ganz groß

 

Vorsicht: Makro-Fotografie kann süchtig machen. Fragen sie hierzu ihren Arzt oder Apotheker! Kleiner Scherz, aber ich habe wirklich Fotografen kennengelernt, die ihren Schwerpunkt auf Makro-Fotografie gelegt haben, nach dem sie diese Technik kennengelernt haben. Was ist so faszinierend an der Makro-Fotografie? Sehen sie das Beispielbild auf dieser Seite. Es zeigt einen Ausschnitt von einer Pflanze Namens Bocksbart. Mir ist die Pflanze bei einem Spaziergang aufgefallen. Die Samenstauden erinnern stark an einer Pusteblumen (Löwenzahn). Bloß sind sie größer, ca. so groß wie ein Golfball. Da ich auch gerne Makros mache, habe ich den Blick auf die Kleinigkeiten entwickelt und somit schon das Bild im Kopf gehabt für dieses Foto. Die Struktur der Samenstaude ist schön zu erkennen. Die kleinen Härchen, die die Flugschirme zusammen halten sind zu sehen. Dies alles bleibt uns ohne Lupe sonst verborgen. Es gibt viele schöne Beispiele; das Fassettenauge und die Flügelstruktur von Insekten. Uns erschließt sich ein kleines/großes Reich, mit ganz vielen Geheimnissen und vielen tollen Motiven. Zudem wird unser Blickwinkel erweitert und wir schauen auch mal genauer hin, auf die kleinen scheinbar unbedeutenden Dinge.

Meine Kameraausrüstung für Makrofotografie: Canon 5D III und 7D, Canon 100mm, f2,8 USM, Zwischenringe und Telekonverter Sigma 1,4x.