Zanzibar Februar 2013

 

Schon der Name Zanzibar elektrisiert viele. Denken wir dann doch gleich an die Geschichten von Sindbad dem Seefahrer. Die Insel, eigentlich mehrere Inseln, liegen vor der Küste Tansanias und gehören jetzt auch zum Staat mit autonomen Status. Afrikaner, natürlich die Ersten, dann die Araber, Portugiesen, Deutsche und zum Schluss die Engländer. Viele "sogenannte Besitzer" hat die Insel schon gehabt. Und ist somit auch ein Schmelztiegel der Kulturen geworden. Unrühmlich der Sklavenhandel. Ein Geschäft mit Menschen war neben den Gewürzen hunderte Jahre lang ein lukratives Geschäft. Gewürzinsel wird Zanzibar auch genannte. Zurecht! Nelken, Pfeffer, Muskat und vieles mehr wird dort geerntet. Von daher ist die Küche ein Genuss, beeinflusst von den unterschiedlichen Kulturen. Und dann die Strände, die Menschen, das Wetter. Ja, die Insel hält alles, was wir uns vorstellen von einer heilen, schönen Tropenwelt. Die Menschen stammen zu über 80% von Sklaven ab. Und hier sieht man alle Völkergruppen Afrikas. Über 80% haben den muslimischen Glauben. Also, wenn sie Menschen fotografieren wollen, immer vorher um Erlaubnis fragen. Englisch ist Amtssprache und auch Pflichtfach in der Schule. Von daher kein Problem mit Englisch durch Land zu kommen. Selbst Deutsch wird noch oft gesprochen, auch ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit. Am Strand wird man eh in allen Sprachen angesprochen. Achmet, bei dem wir eine Inseltour mieteten, sprach 7 Sprachen und lernte gerade die achte (Japanisch) :-). 

Meine Fotoausrüstung bestand aus einer Canon 650D und einem Reiseobjektiv von Sigma 18mm-250mm.